Der beste vegane Marmorkuchen

Manche Rezepte sind zu gut, um sie abzuwandeln. So eines ist das von Mama’s Marmorkuchen. Genauer gesagt ist es eines aus einem uralten Dr. Oetker Kochbuch, das über die Jahre etwas abgeändert wurde und in meiner Erinnerung besser war, als jeder von anderen Mamas. Und weil er so gut war, dachte ich, es könnte keine vegane Version davon geben, die da rankommt.

Auf Gulasch oder Mamas Rouladen mag das wirklich zutreffen, aber beim Marmorkuchen muss ich sagen, habe ich so lange rumprobiert, bis mir das perfekte Ergebnis gelungen ist. Und der Marmorkuchen kann es jetzt auch mit dem aus Kindheitstagen aufnehmen.

Klar, Geschmäcker sind verschieden, aber ich traue mich jetzt trotzdem mal, ihn den besten veganen Marmochkuchen zu nennen.

Die Konsistenz ist – wie für Rührkuchen typisch – zäh, klebrig, weich. Er sollte zwei, drei Sekunden brauchen, um vom Löffel zu fallen, dann ist er perfekt.

Ich weiß, in vielen Rezepten ist der Schoko-Anteil nur ein Drittel an der Gesamt-Teigmenge, aber da es bei mir nicht schokoladig genug sein kann, mache ich immer halbe-halbe.

Für die Glasur verwende ich Zartbitter-Kuvertüre. Du musst beim Einkauf aufpassen, nicht jede ist vegan, aber die meisten. Damit sich die Glasur leicht verteilen lässt und der Kuchen sich damit auch noch gut schneiden lässt, rühre ich einen Klecks Kokosöl ein. Aber wenn du gerade keines daheim hast, oder einfach darauf verzichten willst, funktioniert es auch ohne.

Zum Abschluss für’s Auge noch ein paar Schokosplitter oben drauf und fertig!

Der beste vegane Marmorkuchen

Zutaten:

Für den Marmorkuchen:

1 Leinsamen-Ei (1 EL geschrotete Leisamen + 2 EL Wasser)

130 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)

1/2 TL Natron

1/2 EL Apfelessig

90 ml geschmacksneutrales Öl (z.B. Rapsöl)

40 g Apfelmus

220 g helles Mehl

100 g Rohrohrzucker

1 TL Backpulver

eine Prise Salz

optional: 1 TL Vanille-Extrakt; gehackte Nüsse

 

Für den Schoko-Anteil:

25 g Kakaopulver

25 ml Mandelmilch (oder andere Pflanzenmilch)

 

Für die Glasur:

100 g Zartbitter-Kuvertüre

1 EL Kokofett (oder anderes geschmacksneutrales Öl)

Zubereitung:

  1. Leinsamen-Ei vorbereiten.

  2. Kleine Gugelhupfform einfetten und mit Semmelböseln (alternativ Mehl oder Grieß) ausstreuen.

  3. Milch, Natron und Essig verrühren. Die Mandelmilch sollte leicht gerinnen.

  4. Backofen auf 170 Grad (Ober-/Unterhitze) vorheizen.

  5. Mehl, Zucker, Backpulver und Salz vermengen. Leinsamen-Ei, Mandelmilch-Mischung, Apfelmus, Öl und optional Vanille-Extrakt und gehackte Nüsse mit einem Schneebesen unterrühren.

  6. Der Teig sollte zäh vom Löffel fließen, dann hat er die richtige Konsistenz.

  7. Die Hälfte des Teigs in die Form geben. Zur anderen Hälfte Kakao und Milch hinzugeben und verrühren. Auf dem hellen Teig verteilen und eine Gabel spiralförmig durch die zwei Schichten ziehen.

  8. Im vorgeheizten Backofen ca. 50 Minuten backen.

  9. Gut auskühlen lassen bevor der Kuchen aus der Form  gestürzt wird.

  10. Für die Glasur Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Kokosfett einrühren auf dem Kuchen verteilen.

Tipp:

Wenn du kein fertiges Apfelmus hast, kannst du auch einen frischen Apfel verwenden, diesen zusammen mit der pflanzlichen Milch pürieren und dann weiterverwenden.

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